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Der Porsche 911 Carrera RSR – vom Rallyeauto zum Rennauto. Der Weg des RSR von Korsika nach Le Mans

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Wie das Team um Norbert Singer einen außergewöhnlichen Weg bestritten, um den Porsche Carrera RSR zu einem Rennauto zu verwandeln

Anfang der 70er Jahre entschied man sich bei Porsche aus finanziellen Gründen dagegen, ein teures Rennprogramm zu verfolgen. Der Plan war, dass das Team um Norbert Singer Werkssport im kleinen Rahmen mit dem Porsche 911 betreiben sollte. Das man etwas mehr als ein Jahr später beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans 1974 an den Start gehen und den zweiten Platz belegen würde, konnte bei Porsche zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Diesem Meilenstein der Geschichte von Porsche wollen wir uns in unserem heutigen Blogbeitrag widmen und auf die Modelle im Maßstab 1:12 aufmerksam machen, die das Label CMR exklusiv für ck-Modelcars und modelissimo aufgelegt hat. Die Modelle wurden aus dem hochwertigen Werkstoff Resine gefertigt und stehen dem Detailgrad des Originals im Martini-Racing-Design in nichts nach. Bestellbar sind sowohl das Auto, dass pilotiert von Herbert Müller und Gijs van Lennep den zweiten Platz in Le Mans 1974 belegte, als auch das Auto, mit dem Manfred Schurti und Helmuth Koinigg an den Start gingen. Einen echten Hingucker erzielt der Sammler auch durch den Maßstab 1:12. Die Modelle bringen es auf eine Länge von beeindruckenden 39cm und eine Breite von 17cm. Ein Ehrenplatz fernab der gewöhnlichen Vitrine ist somit eigentlich vorreserviert.

Nachdem man bei Porsche wie bereits erwähnt die Entscheidung traf kein teures Rennsportprogramm aufzulegen, da hierfür ein Prototyp mit 3-Liter-Motor benötigt werden würde, kam nur der Werkssport mit dem 911er in Frage. Dieser beinhaltete zunächst den Einsatz in der Marken-WM und ein Engagement in der amerikanischen Can-Am-Serie. Als Test Stand dennoch zuerst ein Rallye-Europameisterschaftslauf in Korsika auf dem Programm. Die Veranstaltung erlaubte den Einsatz des noch nicht homologierten Fahrzeugs und führte nur über asphaltierte Straßen ohne Schotter. Auch wenn der Einsatz von wenig Erfolg gekrönt war, konnte man die ersten Erfahrungen mit dem Auto sammeln. Auf dem Rückweg nutze man die zwei Jahre zuvor eröffnete Strecke Paul Richard, um die ersten echten Tests unter Rennbedingungen zu machen. Dort wurden bereits die Kotflügel des RSR ausgeschnitten, um die heute so charakteristischen breiten Hinterreifen unterzubringen. Im Februar 1973 folgte dann der erste Langstreckeneinsatz beim 24-Stunden-Rennen von Daytona. Da der RSR immer noch nicht homologiert war, startete Porsche in Daytona bei den Prototypen. Nach einigen Ausfällen der favorisierten Matra, standen am Ende für Porsche die Plätze eins und zwei auf der Habenseite. Beide eingesetzten Fahrzeuge wurden im Anschluss in Weissach überholt und für die Saison in Europa vorbereitet.

Während der inzwischen homologierte Porsche im ersten Rennen der Saison 1974 noch in der GT-Klasse startete, wechselte man bereits im zweiten Rennen wieder in die Klasse der Prototypen. Spoiler- und Reifengrößen waren dort nahezu unlimitiert und man konnte neue Anbauteile einfacher testen. Am Ende der Saison stand wie immer Le Mans auf dem Programm. Der Carrera RSR 2.1 Turbo war der erste Rennwagen mit Turbo der Le Mans bestritt. Am Morgen des zweiten Tages lag Porsche hinter Matra auf Platz zwei. Dann allerdings brach am Auto von Herbert Müller und Gijs van Lennep der fünfte Gang. Da man um an das Getriebe zu kommen den ganzen Motor hätte ausbauen müssen, fuhr man mit vier Gängen weiter und hoffte das die Bruchstücke im Getriebe keinen weiteren Schaden anrichten würden. Am Ende hielt das Auto den hohen Belastungen stand und kam als Zweiter der Gesamtwertung nach 24 Stunden im Ziel an. Dies war für den als Prototypen gestarteten 911er und Porsche ein riesen Erfolg.


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