Zwei große Namen aus dem Motorsport, die untrennbar miteinander verbunden sind – Le Mans und Porsche. Die von 19 Gesamtsiegen des Stuttgarter Autobauers mitgeschriebene Geschichte des legendären Rennens an der Sarthe wird auch nach dem Ausstieg von Porsche aus der Klasse LMP1 ihre Fortsetzung finden, denn in der LMGTpro werden die Neunelfer weiterhin werksseitig eingesetzt. Einen Rückblick in die Anfangszeiten des Seriensiegers hingegen präsentiert der Modellbauer CMR mit der Miniatur des Porsche 917, der unter der Ägide des Teams John Wyer Automotive Engineering Ltd. mit Joseph "Jo" Siffert und seinem Kollegen Derek Bell bei den 24 Stunden von Le Mans 1971 an den Start ging. Aufbauend auf der Ursprungsversion von 1969 haben Porsche und das französische Unternehmen Sera den 917 überarbeitet, der mit dem Langheck anfangs Probleme bereitete.
Die Idee hinter dem Langheck
Der Porsche 917 war in zwei Varianten zu haben, mit Kurz- und mit Langheck. Dieses Langheck sollte im Idealfall die Endgeschwindigkeit auf den langen Geraden der Rennstrecken verbessern, erwies sich aber in Bereichen bis 400 Kilometern pro Stunde in Bezug auf die Bodenhaftung als unfahrbar. 1971 hatten die Aerodynamiker dafür jedoch bereits eine Lösung gefunden und das Grundmuster u.a. auch an der Front weiterentwickelt. Diese optische Veränderung trägt das von CMR unter der Artikelnummer CMR044 lieferbare Modell mit und unterscheidet sich damit von vielen anderen Modellautos zum Thema Porsche 917. Auch die geschwungenere Seitenlinie des Einsatzautos von Siffert und Bell hat CMR kenntnisreich nachvollzogen. Die Anmutung der aus hochwertigem Resine-Kunststoff gefertigten Miniatur deckt sich perfekt mit dem Auftritt des Vorbildes.
33 von 49 Startern waren Porsche
Und das war einer der insgesamt 33 Porsche, die bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start gingen – bei einer Gesamtzahl von 49 Teilnehmern. Darunter waren alleine sieben Porsche 917, so auch der berühmte Pink Pig mit der Schweinehälften-Lackierung von Willi Kauhsen und Reinhold Joest. Gestartet wurde der damals 9. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft von Steve McQueen und dem US-Botschafter in Frankreich. Helmut Marko und Gijs van Lennep siegten auf Porsche 917 nach 357 Runden und 5.335,313 Kilometern, während das Vorbild zu unserem Modellauto nach seinem Ausfall noch auf dem 18. Gesamtrang gewertet wurde. Beide waren in der Klasse Sportwagen bis 5,0 Liter gemeldet; die 917 verfügten alle aus ihren 4,9 Liter Zwölfzylindern über 442 kW / 600 PS.
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