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Kleines Juwel auf vier Rädern: Setra S 6 von Schuco

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In der Edition 1:18 bringt der Modellautobauer eine akribisch nachgebaute Miniatur eines in Form und Ausstattung wunderschönen Reisebusses aus 1955.

Setra S 6 1:18
Schuco Reisebus Setra S 6 1:18
model buses Setra S 6 1:18
Setra S 6 beim Kirschblütentag 10042016
model cars Setra S 6 scale 1:18
Modell Setra S 6 Maßstab 1:18

Nun, die Feiertage gut hinter Euch gebracht? Mit den Geschenken zufrieden, haben Wein und Festbraten geschmeckt? Einen Leckerbissen ganz besonderer Art serviert uns Schuco mit dem noch vor Weihnachten ausgelieferten Reisebus Setra S 6, den Otto Kässbohrer aus dem Setra S 8 ableitete, dem ersten Omnibus mit selbsttragender Karosserie. Dieser wurde 1951 vorgestellt, zwei Jahre vom S 9 abgelöst. 1955 kam die kleinste Variante, der S 6, dessen Ziffer in der Typenbezeichnung wie auch bei den anderen Varianten die maximale Zahl der Sitzreihen angibt. Wie in dem oben eingefügten Video von Automobile Classics zu sehen, waren die S6 dieser Zeit echte Schmuckstücke, die mit viel Chrom und farbenfrohen Lackierungen den für diese Jahre typischen Pomp auf die Straßen brachten.

Das Vorbild im Detail betrachtet

Typisch für die Reisebusse, die erstmals auf ein Grundfahrgestell verzichten konnten – der Name Setra steht für "se"lbst-"tra"gend – war die Panoramaverglasung im Dach, die den Fahrgästen speziell auf Fahrten durch die Bergwelt einen wunderschönen Ausblick ermöglichte. Sowohl dem Chrom als auch den Dachfenstern haben die Macher von Schuco ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit gewidmet. Das Modellauto ist in der Edition 1:18 erschienen; in Zinkdruckguss also mit vielen Funktionsteilen, die wirklich Freude machen. Bevor wir darauf eingehen, wollen wir erwähnen, dass Anmutung und Look des Setra S 6 exakt mit dem Design des Vorbildes übereinstimmt. Betrachtet man das Modellauto in seiner Gesamtheit, könnte man es als Barockschloss auf Rädern einordnen. Irgendwie wirkt es festlich, glanzvoll – es hat etwas vom Pomp eines Schlosses aus der Kaiserzeit.

Das Modell und seine feinen Kleinigkeiten

Setzt der Sammler Pomp mit Ausstattung gleich, dann trifft das auch sachlich zu. Die Attrappe des Kühlergrills, die Scheinwerfer und Stoßstangen sind vergleichsweise einfache Baugruppen; Ansprüche detailverliebter Sammler erfüllt Schuco viel eher mit den akribisch nachgebauten Scheibenwischern, dem Haltegriff an der Strebe, die die Windschutzscheibe teilt sowie mit den Blinkern an den Vordertüren; aufwändig produzierte Kleinteile, deren Wirkung ganz groß rüberkommt. Was sich an der Innenverkleidung der zu öffnenden Türen fortsetzt; auch da sorgfältig verkleinerte Bedienelemente. An den Rückseiten der Sitze Ascher und Haltegriffe – unglaublich liebevoll nachgebaut. Die Armaturentafel ist zeitgemäß spärlich bestückt, aber im Anblick mit Holz, Chrom und Instrumenten ein Augenschmaus.

Die Gepäckgalerie genannte Kofferablage auf dem Dach ist allein schon ein Hit, aber die Leiter mit ihrer Klapptechnik für sich eine Auszeichnung wert. Beidseitig zu öffnen sind die Motorklappen, die einen tollen Blick auf die Verkleinerung des Henschel Vierzylinder Dieselmotors gestatten, der beim Vorbild aus 4,0 Litern Hubraum 66 kW / 90 PS leistete. Über den Klappen: Filigran nachgebildete Blinker mit Chromgehäuse und orangefarbenem Kunststoffeinsatz. Katzenaugen-Rückstrahler und der dezente rote Zierstreifen runden den sehr guten Eindruck ab, den das Modell nach dem Vorbild eines beim Reiseunternehmen Fischer Omnibusreisen aus Weilheim/Teck eingesetzten S 6 auf uns macht. Gebaut wurde das Vorbild 1962; es bietet 22 Sitze, davon sind 16 verstellbare Schlafsessel.

Das Vorbild ist noch im Einsatz

Insgesamt wurden bis 1964 1.172 Exemplare des S6 gebaut; 25 Stück des 6,70 Meter langen Busses existieren weltweit noch. Über den hier eingebetteten Link erreicht ihr die Website des seit 1937 tätigen Busunternehmers; auch mit einer Vielzahl bildschöner Fotos des Vorbildes zu unserem auf 3.000 Stück limitierten Modellauto. 20 Jahre war dieser S6 im Einsatz der Reisebranche; zwei Jahre der Restauration durch Ernst und Karl-Hans Fischer gingen der neuerlichen Inbetriebnahme 1983 voraus. Was bleibt uns zum Schluss anderes übrig, als dem Modell die Bestnote 1+ zu geben, denn besser kann man einen Bus nicht machen. Allerdings ist Schuco auch durch die Vorbildwahl auf der Sonnenseite des Lebens gelandet, denn die kühle Sachlichkeit heutiger Busse lässt sich kaum in ein so pompös-schönes Modell umsetzen.


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