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CMC präsentiert den Mercedes-Benz W 25 als Dirty Hero in 1:18

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Ein beeindruckend gutes Modellauto erinnert an die großen Zeiten der Silberpfeile, in denen Manfred von Brauchitsch das Eifelrennen 1934 gewann.

Mercedes-Benz W 25 1934 Maßstab 1:18
Mercedes-Benz W 25 1934 Modellauto Maßstab 1:18
Manfred von Brauchitsch beim Eifelrennen 1934
model car Mercedes-Benz W 25 1934 scale 1:18
CMC Mercedes-Benz W 25 1934 Maßstab 1:18
Mercedes-Benz W 25 1934 #22
Modellauto Mercedes-Benz W 25 1934 Maßstab 1:18
Eifelrennen 1934

Beim Schreiben der Unterzeile und dem Verwenden der Worte "große Zeiten" fällt mir auf, dass in Bezug auf die Vergangenheit immer wieder von den glanzvollen Jahren der Silberpfeile gesprochen wird. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass Lewis Hamilton soeben zum 3. Mal Fahrer-Weltmeister und die Neuauflage des Werkteams von Mercedes-Benz zum 2. Mal Konstrukteurs-Weltmeister der aktuellen Formel 1 wurde, sind wir doch mittendrin in den großen Zeiten der Silberpfeile, oder? Zumal Nico Rosberg gestern Vize-Weltmeister geworden ist.

Das Modellautolabel CMC jedoch versetzt uns noch einmal zurück in die Vergangenheit und präsentiert den Modellautofans ein bis ins letzte Detail perfekt gelungenes Modell des Mercedes-Benz W 25; einem Rennwagen, mit dem der Hersteller an der sogenannten 750-Kilogramm-Formel teilnehmen wollte und der 1934 mit Manfred von Brauchitsch auf Anhieb das Eifelrennen auf dem Nürburgring gewonnen hat.

Die Geburtsstunde der Silberpfeile

Es ist eine Premiere in glitzerndem Silber und sie endet mit glänzendem Gold: Das erste Rennen der völlig neu entwickelten Mercedes-Benz Rennwagen W 25 am 03. Juni 1934 auf dem Nürburgring gewann Manfred von Brauchitsch mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 122,5 Kilometern pro Stunde – ein neuer Streckenrekord. Fast wird der Sieg jedoch von der Sensation überstrahlt, dass der neue Mercedes-Benz Rennwagen mit silbern glänzender Aluminiumkarosserie statt dem klassischen Rennweiß an den Start geht.

Der Legende nach ist die metallisch schimmernde Haut erst in der Nacht vor dem Rennen durch Abschleifen des Lacks freigelegt worden, um das Startgewicht des W 25 in die Grenzen des Reglements zu bringen. Aus dieser Geburtsstunde der Mercedes-Benz Silberpfeile entsteht in den folgenden Jahren eine faszinierende Tradition großer Motorsporterfolge.

Rennabteilung dicht – Comeback in der Eifel

Das Internationale Eifelrennen ist das Debütrennen des neuen, seit 1933 für die 750 Kilogramm Formel entwickelten Mercedes-Benz W 25. Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise – das Jahr 1932 war kein günstiger Hintergrund für Motorsport-Aktivitäten in Deutschland. Selbst die Werksrennabteilung von Mercedes-Benz, deren Kompressor-Tourenwagen der Typen K, S, SS, SSK und SSKL den Motorsport in Europa Ende der 1920er- und Anfang der 1930er-Jahre dominiert haben, ist dicht. Das muss man sich mal vorstellen: Geschlossen, die Rennabteilung eines Autowerkes wie Mercedes-Benz. Aber es reifte eine Perspektive für die Zukunft: Im Herbst 1932 gab die Motorsportbehörde AIACR (Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus) in Paris eine neue Formel für den Grand-Prix-Rennsport bekannt, die 1934 in Kraft trat.

Die 750-Kilogramm-Formel

Die Wagen durften ohne Kraftstoff, Öl, Kühlmittel und ohne Reifen maximal 750 Kilogramm schwer sein, darüber hinaus waren den Konstrukteuren keine Grenzen gesetzt. Mercedes-Benz entschied 1933, für die neue Formel einen völlig neuen Rennwagens zu entwickeln und diesen den Fahrern Von Brauchitsch, Rudolf Caracciola, Luigi Fagioli, Hanns Geier und Ernst Henne anzuvertrauen. 

Die AIACR beabsichtigte mit der 750-Kilogramm-Formel die Geschwindigkeiten der Rennwagen im Vergleich zur vorherigen Generation zu begrenzen: Die Regelhüter gingen offenbar davon aus, dass in einem leichten Fahrzeug nur kleine Motoren mit geringer Leistung montiert werden können. Doch die Funktionäre haben den Fortschritt der Technik unterschätzt: Der in Stuttgart für die neue Formel entwickelte W 25 erwies sich als ein überaus leistungsfähiger Rennwagen.

Der W 25

Im Vergleich zum Mittelmotorwagen der Auto Union schien der W 25 mit seinem Frontmotor relativ konservativ konzipiert. Doch die Kombination aus einer schlanken Karosserie, dem mechanisch aufgeladenen 3,4-Liter-Reihenachtzylindermotor, einzeln aufgehängten Rädern und Getriebe direkt auf der Hinterachse bildete die Grundlage für viele Erfolge. Das zeigte sich schon bei den ersten Versuchsfahrten Februar 1934 in Monza sowie auf der Autobahn zwischen Mailand und Varese.

Hier erreichte der 235 kW / 320 PS starke W 25 Spitzengeschwindigkeiten bis zu 280 Kilometer pro Stunde. Später – mit neuem Treibstoffgemisch – leistete er 260 kW / 354 PS. Das Internationale Eifelrennen auf dem Nürburgring ist eine der großartigsten Motorsportveranstaltungen der Saison 1934 gewesen: 200.000 Zuschauer waren an diesem Junitag an der Rennstrecke.

Motorsport – Event für die Massen

Manfred von Brauchitsch erinnert sich in seinen 1964 erschienen Memoiren "Ohne Kampf kein Sieg" an den Strom der Zuschauer, die zum Nürburgring pilgerten: "Viele Sonderzüge brachten die Menschen in das kleine Eifelstädtchen Adenau. Tausende von Motorrädern, Omnibussen und Lastwagen schlängelten sich auf den Landstraßen zum Nürburgring. Aus Frankfurt, Düsseldorf und Köln, aus dem ganzen Ruhrgebiet, aus München, Hamburg und Berlin strömten die Menschen zu der mit Spannung erwarteten Schlacht der Motoren in die Eifel. Neben den Kurven am Hatzenbach, am Karussell, der Fuchsröhre, im Tal von Wehrseifen oder am Schwalbenschwanz zelteten viele schon in der Nacht zuvor und sicherten sich einen guten Platz." Nun, das ist heute bei den Großveranstaltungen am Ring – wie der Nürburgring liebevoll genannt wird – auch nicht anders.

Wie lief das Eifelrennen 1934?

Am Nachmittag gegen 15:00 Uhr Uhr senkte sich die Startflagge zum Eifelrennen 1934. Geplant ist der Start der Rennwagen eigentlich 2 Stunden früher, im Anschluss an Läufe für Motorräder. Doch wegen des schlechten Wetters beginnt der Wettbewerb der Rennwagen verspätet. Mercedes-Benz ist mit 2 Fahrzeugen vertreten: Von Brauchitsch hat die Startnummer 20; mit dem Rennwagen #22 startet Fagioli. Insgesamt besteht das Feld aus 44 Teilnehmern. Fagioli und von Brauchitsch setzen sich auf W 25 früh an die Spitze, gefolgt von Hans Stuck (Auto Union) und Louis Chiron (Alfa Romeo). Nachdem Fagioli in der 14. Runde – der vorletzten – ausfällt, fährt von Brauchitsch den Sieg für Mercedes-Benz ins Ziel, gefolgt von Stuck und Chiron. Ein Erfolg, an den das Modell von CMC in einer unerreicht hohen Qualität erinnert; es ist fast, als hafte ihm der Jubel der 200.000 Fans an.


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