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Alte Nummer, neues Auto: Minichamps und die G-Klasse

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Mit der Verkleinerung der Baureihe W 463 angelten sich die Aachener fast sprichwörtlich wieder einen dicken Fisch: Wir stellen die Miniaturen im Format 1:18 vor

Mercedes-Benz G-Klasse 2019 1:18
Mercedes-Benz G-Klasse 2019 / Foto: Daimler AG
miniatures Mercedes-Benz G-Klasse 2019 1:18
modellini Mercedes-Benz G-Klasse 2019 1:18
Mercedes-Benz G-Klasse 2019
Modellautos Mercedes-Benz G-Klasse 2019 1:18

Minichamps erhielt die Lizenz zum Nachbau des neuen, mit der Baureihenbezeichnung W 463 versehenen fünftürigen Geländewagens von Mercedes-Benz, der die bisherige, interne Kennung behalten hat: Die ersten Werbemodelle der brandneuen G-Klasse kamen in den Farben smaragdgrün unter der Artikelnummer B66960810 und in designo platin magno (B66960811) zum Sammler. Die Aachener haben damit erneut gezeigt, was sie können: Sie liefern makellos verarbeitete Karosserien aus Diecast aus und geben den Modellen ein originalgetreues und üppig ausgestattetes Interieur, einen detaillierten Motorraum, lenkbare Vorderräder, eine zu öffnende Motorhaube, vier funktionierende Türen und eine Tür zum Kofferraum mit auf den Weg. Die Modellautos erscheinen in der für Werbemodelle üblichen Mercedes-Benz-Umverpackung.

Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde die neue G-Klasse am 17. Januar 2018: Dieter Zetsche und Arnold Schwarzenegger waren die Taufpaten auf der North American International Auto Show NAIAS in Detroit. Wie erwähnt, wurde die Baureihennummer trotz gewaltiger Veränderungen in Konzept und Ausführung beibehalten: Die Gesamtlänge beträgt mit den 4.825 Millimetern 53 mehr als beim Vorgänger. Die Breite bietet nun 121 Millimeter mehr Platz. Der Beinraum vorne hat um 38 Millimeter, der Fond um deren 150 zugelegt. Der Schulterraum vorne und hinten ist um 38 bzw. 27 Millimeter gewachsen. In der Ellenbogenbreite hat die G-Klasse um 68 bzw. 56 Millimeter gewonnen. Die Rücksitze lassen sich zu 60, 40 oder 100 Prozent umklappen. Das neu entwickelte Fahrwerk entstand in Zusammenarbeit zwischen Mercedes-Benz und der Mercedes-AMG GmbH.

Das Ergebnis: Eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse. Rein äußerlich hat sich beim ersten Eindruck nicht viel verändert: Der markante Türgriff, die robuste Außenschutzleiste, das exponierte Ersatzrad an der Hecktür und die umlaufende Dachkante sind ebenso vertraut, wie die kantige Silhouette mit den außenliegenden Türscharnieren und der aufliegenden Motorhaube. Der Grill wirkt jetzt runder und daher insgesamt harmonischer. Sämtliche Flächen des Offroaders sind straffer gezeichnet; von Minichamps gut ins Modell umgesetzt. Die Oberflächenqualität ist durch die schmaleren, präziseren Fugen und harmonischeren Übergänge höher ausgeprägt als bei den Vorgängern. Die Radläufe und der Stoßfänger wurden stärker in die Karosserie integriert und erscheinen so weniger additiv.

Das Auto wirkt also mehr aus einem Guss, als die früheren Baureihen W 460 bis W 463. Die Rundscheinwerfer – jetzt mit LED-Technik – und die auf den Kotflügeln sitzenden Blinker und der Haltegriff vor dem Beifahrer sind geblieben. Die G-Klasse hat durch einen Material-Mix aus festen, hochfesten, ultrahochfesten Stählen und Aluminium sowie verbesserte Produktionsprozesse im österreichischen Magna Steyr-Werk rund 170 Kilogramm abgespeckt: Die Karosserie ist aus verschiedenen Stahlsorten; Kotflügel, Motorhaube und Türen sind hingegen aus Aluminium. Die Aachener haben die Feinheiten der neuen G-Klasse bis hin zur Verkleinerung des V8-Benziners perfekt umgesetzt, der beim Vorbild aus 4,0 Litern Hubraum 310 kW / 422 PS generiert und mittels seiner zwei Turbolader ein maximales Drehmoment von 610 Newtonmetern (Nm) auf das Neungang-Automatikgetriebe stemmt.

Sehr gute Passung der Funktionsteile

Der neue Reihen-Sechszylinder-Diesel leistet 210 kW / 286 PS und ist mit einem maximalen Drehmoment von 600 Nm bei 1200 bis 3200 /min so stark wie nie zuvor. Gleichzeitig erhöhen das neue Fahrwerk, die Fahrprogramme Dynamic Select, der sogenannte G-Mode und die drei 100-prozentigen Differenzialsperren sowohl den Fahrkomfort als auch die Agilität. Doch davon hat der Sammler hochwertiger Modellautos naturgemäß weniger. Was uns beim Modell besonders gefällt sind die Fensterrahmen, deren Bedruckungen und Passqualität. Die Türen schließen mit geringen Spaltmaßen; die Lackierung und die Ausführung der breiten Rammschutzleisten sind ebenso vorzüglich wie das Layout der Scheinwerfer. Die Modelle zur neuen G-Klasse in 1:18 sind ein echter Volltreffer geworden!

Hier gehts zu den neuen Modellautos der G-Klasse


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[20.02.2019] Frisch von der Messe: Der Ferrari 488 pista von BBR

[18.02.2019] Porsche 911 von Minichamps jetzt auch im Maßstab 1:18



 
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